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Obwohl theoretisch jeder Hund, der einen Schlitten zieht ein Schlittenhund ist, verstehen jedoch die meisten Menschen unter "Schlittenhund" einen "Nordischen". Die bekanntesten und verbreitetsten möchte ich hier kurz vorstellen.
Dabei handelt es sich wohlgemerkt um meine Vorstellung von den Rassen und ihren Eigenschaften und nicht um Zuchtrichtlinien oder Rassestandards. Viele Hundebesitzer werden vielleicht meinen, dass ihr Hund ganz anders ist. Das ist auch nur natürlich, denn Charakter und Erziehung lassen einen Hund sich in sehr unterschiedliche Richtungen entwickeln. Es kann also auch niemand garantieren, dass ein Hund einer Rasse eine bestimmte Eigenschaft hat...oder eben nicht hat.
Hier steht mein ganz persönlicher völlig subjektiver Eindruck.

Siberian Husky

Der Siberian Husky stellt für viele Menschen dass Sinnbild eines Schlittenhundes dar. Er ist der schnellste der Nordischen Rassen, was er seinem leichten und schlanken Körperbau zu verdanken hat. Wie alle Nordischen ist der Husky eigenwillig und intelligent, besitzt einen enormen Jagdtrieb und Laufwillen. Huskies sind absolute Rudelhunde. Sie sollten nur allein gehalten werden, wenn sie den ganzen Tag Kontakt zum Menschen haben können. Sie sind absolut menschenfreundlich, brauchen aber Hundeverstand, sonst setzen sie ihren Kopf durch. Kurzhaariger als die anderen Rassen sind Huskies etwas pflegeleichter, die Haarberge im Fellwechsel sollte man jedoch nicht unterschätzen. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden ist in aller Regel sehr gut. Gerade Huskies die in Rudeln aufgewachsen sind und vielleicht sogar Rennerfahrung mitbringen, haben jedoch in der Regel ein sehr ausgeprägte Kommunikationsbedürfnis, dass von ohrenbetäubendem Freuden-Geschrei beim Anspannen über sonores Rudelheulen bis hin zu intensivem Gemurmel und Gebrummel reicht.

Sibirian Husky

Siberian Husky

Der Siberian Husky stellt für viele Menschen dass Sinnbild eines Schlittenhundes dar. Er ist der schnellste der Nordischen Rassen, was er seinem leichten und schlanken Körperbau zu verdanken hat. Wie alle Nordischen ist der Husky eigenwillig und intelligent, besitzt einen enormen Jagdtrieb und Laufwillen. Huskies sind absolute Rudelhunde. Sie sollten nur allein gehalten werden, wenn sie den ganzen Tag Kontakt zum Menschen haben können. Sie sind absolut menschenfreundlich, brauchen aber Hundeverstand, sonst setzen sie ihren Kopf durch. Kurzhaariger als die anderen Rassen sind Huskies etwas pflegeleichter, die Haarberge im Fellwechsel sollte man jedoch nicht unterschätzen. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden ist in aller Regel sehr gut. Gerade Huskies die in Rudeln aufgewachsen sind und vielleicht sogar Rennerfahrung mitbringen, haben jedoch in der Regel ein sehr ausgeprägte Kommunikationsbedürfnis, dass von ohrenbetäubendem Freuden-Geschrei beim Anspannen über sonores Rudelheulen bis hin zu intensivem Gemurmel und Gebrummel reicht.

Alaskan Malamute

Alaskan Malamute

Größer und schwerer als die Huskys (links) bringen die plüschigen Malamuten (oder liebevoll Malamützen) einen ziemlichen Dickkopf mit, gegen den man sich erstmal mit Konsequenz und Souveränität durchsetzen muss. Auch diese Knuddelbären sind in aller Regel sehr verträglich und robust. Ihre nicht ganz so hohe Geschwindigkeit machen sie mit Ruhe und Kraft wieder wett. Aufgrund des dickeren Fells und der Größe fällt der Fellberg dementsprechend größer aus. Auch ist das Fell nicht ganz so schmutzabweisend wie bei den Huskies.

Samojede

Samojeden

Samojeden kommen meist(!) als reinweiße Knuddelmonster daher. Auch sie besitzen ein ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis, das sich aber im Gegensatz zum Heulen der Huskies in der Regel in hellem Kläffen manifestiert und so manchen Nachbar-Musher um den Schlaf und die Nerven gebracht hat. Früher fand man viele Samojeden-Gespanne und sie waren die ersten mit Amundsen am Südpol. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden ist auch bei Samojeden gut.

AkitaInu

Akita Inu

Der Akita Inu ist ein Schlittenhund japanischen Ursprungs und als Multifunktionshund gezüchtet, der nicht nur den Schlitten zieht, sondern auch bei der Jagd unterstützt und das Haus bewacht. Als solcher braucht er dringend eine Aufgabe und eine konsequente Hand. Auf Druck reagieren Akitas in aller Regel mit Verweigerung, so dass nur Souveränität zum Ziel führt. Akitas sind in aller Regel absolut kritisch anderen Hunden gegenüber und erwarten vollständige Unterwerfung, wodurch Probleme nahezu vorprogrammiert sind. Im Gegensatz zu den anderen Schlittenhunden haben die Akitas einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und heißen nicht jeden Menschen gleich willkommen. Diese stolzen Samurai gehören absolut in erfahrene Hände und sind für Anfänger und Otto-Normal-Hundebesitzer absolut ungeeignet. Als Schlittenhunde sind die kräftigen Burschen eigentlich gut zu gebrauchen, jedoch sind Zugwillen und Winterhärte nicht bei allen gleich gut ausgebildet.

Groenlandhund

Grönländer

Diese absolut robusten Burschen sind bisher noch nicht in den zweifelhaften Genuss gelangt Modehund zu werden. Dies ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass sie oft als aggressiv und schwierig zu erziehen angesehen werden. Eine erzieherische Herausforderung sind im Grunde alle Nordischen, bisher wurde mir persönlich aber noch nie etwas berichtet, dass mich dazu brächte Grönlandhunde als besonders aggressiv anzusehen. Was Zugwillen und Vermögen angeht siedeln sie vermutlich irgendwo zwischen Malamuten und Huskies an. Mit letzteren haben sie auch die Eigenschaft sich brummelnd, grummelnd und murmelnd zu unterhalten gemein, die bei den Grönländern wohl sogar noch etwas ausgeprägter ist.


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